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Irrtum Nr. 4: Salz erhöht den Blutdruck
[...] Salz den Blutdruck in die Höhe schnellen lässt, beruht auf der Tatsache, dass Salz Wasser anzieht. Befindet sich viel Salz in der Blutbahn, folgt dementsprechend viel Wasser nach. Das Blutvolumen und der Blutdruck würden demnach steigen. Lediglich bei 15 Prozent der Bluthochdruckpatienten sinkt der Druck in den Adern leicht, wenn sie ihren Salzkonsum einschränken. Solche Patienten werden als „salzsensitiv“ bezeichnet. Aber auch in diesen Fällen kann durch eine salzarme Kost der Bluthoch[...]
 
Spezielle Diäten – Herzkrankheiten: Mediterrane Küche
[...] einiger Lebensgewohnheiten haben einen positiven Effekt auf Durchblutung und Herzfunktion. Eine ausgeglichene Ernährungsweise kann das Fortschreiten einer Herzkrankheit verlangsamen, stoppen und oft auch die Herzleistung steigern. Bereits eine Gewichtsreduktion um 5 Prozent verringert messbar Bluthochdruck und erhöhte Blutfette, beides große Risikofaktoren für eine Herzk[...]
 
Spezielle Diäten – Herzkrankheiten: Wasserhaushalt
[...] Herzkranke ist ein ausgeglichener Wasserhaushalt sehr wichtig. Die Trinkmenge und der Salzgehalt der Nahrung haben Einfluss auf Ihr Herz. Salz hält Wasser in den Blutgefäßen zurück und erhöht so das Blutvolumen in den Gefäßen, was den Blutdruck steigen lässt. Bluthochdruck beansprucht wiederum Herz und Arterienwände stärker, fördert auf Dauer Arteriosklerose und schadet dem Herzmuskel. Ihr Essen statt mit viel Salz lieber mit Curry, frischen Kräutern wie Petersilie, Basilikum, Thymian, M[...]
 
Bergwandern – richtig vorbereiten und gesund bleiben
[...] Personen mit gesundheitlicher Vorbelastung sollten auf das Bergwandern verzichten: Frauen mit Risikoschwangerschaft Personen mit schweren körperlichen Beschwerden und chronischen Erkrankungen, zum Beispiel Herzinsuffizienz. Personen mit akuten Erkrankungen Bei Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Asthma können Sie in Absprache mit Ihrem Arzt eine Bergwanderung machen. Wichtig ist, dass Sie verantwortungsbewusst ihre körperliche Leistungsfähigkeit einschätzen und entsprechend handeln[...]
 
Herzkrankheiten – Medikamente: Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker
[...] eingesetzt. Neben ihrer blutdrucksenkenden Wirkung werden ihnen auch herz- und nierenschützende Eigenschaften zugeschrieben. Außerdem verhindern sie die Ablagerung von Blutfetten an den Gefäßwänden und beugen so Gefäßschäden vor. AT1-Blocker kommen in der Bluthochdruck-Therapie vor allem dann zum Einsatz, wenn ACE-Hemmer nicht vertragen werden. Der Wirkstoff Losartan wird außerdem zur Therapie der Herzinsuffizienz eingesetzt. Bekannte Vertreter der Gruppe sind: Candesartan, Eprosartan, Irbe[...]
 
Herzkrankheiten – Medikamente: Antiarrhythmika
[...] wobei abweichende Einzelschläge bemerkt werden, oder die Tachykardie, eine Strecke von zu schnellen Herzschlägen. Tachykardien sind oft die Folge von Herzkrankheiten wie Kardiomyopathie, KHK oder Herzklappenfehlern. Sie treten aber auch bei Patienten mit Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion, Blutarmut oder als Nebenwirkung von Medikamenten auf. Antiarrhythmika normalisieren den Herzrhythmus, indem sie entweder die Rezeptoren der Herznerven oder den Mineralhaushalt der Muskel[...]
 
Herzkrankheiten – Betablocker
[...] erregungsfördernden Botenstoffe Adrenalin und Noradrenalin. Dadurch wirken Betablocker gewissermaßen beruhigend: Der Puls wird langsamer, das Herz verbraucht weniger Sauerstoff, der Blutdruck sinkt. Sie werden deshalb bei folgenden Erkrankungen eingesetzt: Bluthochdruck koronare Herzkrankheit Herzrhythmusstörungen Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Substanzen, die sich in ihrer Wirkung auf die verschiedenen Rezeptoren unterscheiden. Bekannte Vert[...]
 
Gefährlich und oft unerkannt: Erkrankungen von Herz, Kreislauf, Gefäßen
[...] Arterienverkalkung, die sogenannte Arteriosklerose zu Grunde. Aber es gibt auch langsam fortschreitende Herzkrankheiten wie die Herzinsuffizienz oder eine Kardiomyopathie. Herzrhythmusstörungen können harmlos oder aber auch lebensbedrohlich sein. Tückisch ist Bluthochdruck, da Patienten ihn kaum wahrnehmen, er aber die Blutgefäße stark schädigen kann, sodass andere Erkrankungen wie KHK oder Schlaganfall begünstigt werden. Herzfehler können erworben oder angeboren sein und erfordern je na[...]
 
Arteriosklerose – Ursachen und Risikofaktoren – Diabetes mellitus
[...] Nicht-Diabetikers. Gründe hierfür liegen unter anderem in den Fettstoffwechselstörungen, die häufig bei Diabetes mellitus auftreten. Typ-2-Diabetiker weisen oft schon vor der Diagnose Zuckerkrankheit Risikofaktoren für eine Arteriosklerose auf – wie Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte. Mediziner bezeichnen diese Situation auch als Metabolisches Syndrom. Ob es bei Diabetes zum Herzinfarkt oder zu Herzrhythmusstörungen, Sehstörungen oder anderen Folgekrankheiten kommt,[...]
 
Bindehautentzündung – Therapie – Medikamente: Vasokontstiktoren
[...] Man bezeichnet diese Substanzen deshalb auch als "Weißmacher".  Die Wirkstoffe dürfen nicht angewandt werden bei trockenem Auge, bei erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom), bei schweren Herz- oder Gefäßkrankheiten (zum Beispiel Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck), bei bestimmten hormonellen Störungen (Überfunktion des Nebennierenmarks/Phäochromozytom), bei Schilddrüsenüberfunktion und bei Kindern unter zwei Jahren. Beachten Sie auch die Hinweise im Beipack[...]