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Schuppenflechte (Psoriasis): Therapie



Ein wichtiger Bestandteil der Therapie der Schuppenflechte ist, neuen Schüben vorzubeugen. Eine gesunde Lebensweise mit der richtigen Ernährung, viel Bewegung und Entspannung kann dabei helfen. Dazu gehört, Auslöser zu erkennen und zu meiden, wie beispielsweise übermäßigen Alkoholkonsum, Rauchen oder psychischen Stress. Entspannungstechniken, zum Beispiel Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung, sowie gelenkschonender Sport bauen Stress ab und stärken das Immunsystem.

Die richtige Ernährung

Bei der Schuppenflechte spielen unter anderem entzündungsfördernde Botenstoffe im Körper eine Rolle: Diese Botenstoffe werden, neben anderen Stoffen, von Arachidonsäure genährt, die vor allem in Lebensmitteln tierischer Herkunft enthalten ist. Deshalb sollten Wurst, Fleisch, Milch und Eier nur in Maßen genossen werden.

Psoriasis-Therapie hängt von Form und Schwere ab

Je nach Form und Schweregrad der Schuppenflechte wird der Arzt die Behandlung auswählen, die für den Patienten die geringsten Nebenwirkungen hat. Grundlage ist immer die Basistherapie. Zunächst wird sie mit der topischen Therapie kombiniert. Dabei verordnet der Arzt äußerlich wirksame Medikamente wie Salben und Cremes. Begleitend können physikalische Anwendungen wie Bäder-, Licht- oder Klimatherapie hinzukommen.

Reicht diese Behandlung nicht aus, kann auch eine systemische Therapie mit Medikamenten , die von innen heraus wirken, nötig sein. Eine neue Wirkstoffklasse sind dabei die Biologika, die direkt an der Ursache der Erkrankung ansetzen.

Viele Psoriasis-Patienten leiden auch emotional unter ihrer Erkrankung. Eine Patientenschulung und eventuell auch eine Psychotherapie können helfen, den Leidensdruck zu nehmen und besser mit der Krankheit klar zu kommen.
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