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Formen von Schlafstörungen: Schlafwandeln und Albträume



Die meisten Menschen kennen das Schlafwandeln nur aus Romanen oder Filmen. Doch Schlafwandler gibt es tatsächlich und den Betroffenen und ihren Familien ist das Schlafwandeln äußerst unheimlich, ebenso wie das Sprechen im Schlaf und Traumschlaf-Verhaltensstörungen. Bei letzeren leben die Schlafenden ihre aggressiven Träume aus und schlagen zum Beispiel um sich. Weitere unheimliche Erscheinungsformen des Schlafes sind Albträume und die Schlafparalyse, bei der der Betroffene schon oder gerade noch wach ist und sich als vollständig gelähmt empfindet.

Ursachen für Parasomnien wie Schlafwandeln und Albträume

Alle diese Phänomene – Schlafmediziner bezeichnen sie als Parasomnien – hängen mit Störungen der Tiefschlaf-Phase oder der Traum-Phase (REM-Phase) zusammen und können hervorgerufen werden durch Zur Therapie der Parasomnien gehört, diese Risikofaktoren zu erkennen und sie dann zu reduzieren. Außerdem lassen sich Schlafwandeln, Albträume, Traumschlaf-Verhaltensstörung, Schlafparalyse und Sprechen im Schlaf teilweise durch leichte Schlafmittel behandeln, die den Tief- und REM-Schlaf beeinflussen. Sie kommen aber nur selten zum Einsatz.

Mindestens genauso viel hilft es den Patienten, die Schlafwandeln oder Albträume haben, "wenn sie sich bei einer Untersuchung im Schlaflabor das Erlebte von der Seele reden können und es sich dann aus der Sicht des Spezialisten beschreiben und erklären lassen. Dieses Einordnen des Erlebten ist überaus wichtig", schreibt Dr. Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums der Charité, in seinem Buch "Der Schlafquotient".
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