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Prämenstruelles Syndrom (PMS)



Im weiblichen Körper wiederholt sich durch das Zusammenspiel verschiedener Hormone etwa alle 28 Tage der Menstruationszyklus. Viele Frauen leiden einige Tage vor ihrer Menstruationsblutung unter Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Reizbarkeit, Bauchschmerzen oder anderen Symptomen. Fachleute sprechen vom Pmenstruellen Syndrom (PMS; prä=vor, Menstruation=Regelblutung). Typischerweise verschwinden diese Beschwerden mit Einsetzen der Regel wieder. Menstruationsbeschwerden, die während der Blutung auftreten, bezeichnet man dagegen als Dysmenorrhö.

Trotz intensiver Forschung konnten die Ursachen des PMS bis heute nicht geklärt werden. Mediziner vermuten bei den betroffenen Frauen ein Ungleichgewicht im Zusammenspiel der weiblichen Hormone nach dem Eisprung. Vitamin B6-Mangel und negative psychosoziale Faktoren (Stress, Ablehnung der eigenen Rolle als Frau, Kinderwunsch oder Angst vor dem Kinderkriegen) könnten auch beteiligt sein.
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