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Brustkrebs (Mammakarzinom): Wie entsteht ein Tumor?



Das Wort "Tumor" bedeutet eigentlich nur "Schwellung". Somit ist ein Tumor nicht automatisch eine bösartige Geschwulst und somit eigentlich auch nicht gleichbedeutend mit Krebs. Ausgehend von einer krankhaften Veränderung des Erbguts einer Zellgruppe beginnen sich Zellen vermehrt zu teilen und unkontrolliert zu wachsen. Je nachdem, wie der Tumor wächst, unterscheidet man zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren.

Der gutartige (benigne) Tumor wächst
  • langsam und verdrängend,
  • gut abgegrenzt,
  • ohne Tochterabsiedlungen (Metastasen) in anderen Organen und
  • nicht in Blut- und Lymphgefäße ein.
Der bösartige (maligne) Tumor wächst
  • ungebremst und schnell,
  • über Organgrenzen in angrenzendes Gewebe,
  • mit Tochterabsiedlungen in anderen Organen und
  • in Blut- und Lymphgefäße.
Die Bezeichnung des Tumors richtet sich nach dem Gewebe, von dem er ausgeht. Ein Fibrom geht von Bindegewebe aus, ein Lipom von Fettgewebe, ein Adenom von Drüsengewebe. Gutartige Tumoren wie Fibrome, Fibroadenome, Lipome oder Zysten machen 75 Prozent aller Brusttumoren aus.

Äußere und innere Faktoren können das Erbgut verändern

Verschiedene Faktoren sind für die Veränderung im Erbgut von Körperzellen verantwortlich, die am Anfang einer Krebserkrankung steht. Neben äußeren Einflüssen wie UV-Strahlung, Chemikalien, Tabakrauch, Fehlernährung und Virusinfektionen spielen auch innere Faktoren eine Rolle. Dies sind die genetische Veranlagung, der Zustand des Immunsystems, das Lebensalter und beim Brustkrebs vor allem auch hormonelle Einflüsse.
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