Bergwandern



Bergwandern kann man in verschiedenen Schwierigkeitsstufen – neben einfachen Bergwanderungen bieten viele Reiseveranstalter auch alpine Hochtouren an. Damit Bergwandern Spaß macht und Sie dabei Ihre Gesundheit nicht gefährden, sollten Sie solche Touren gut vorbereiten.

Bergwandern beginnt zuhause

Bevor Sie mit dem Bergwandern anfangen, sollten Sie sich Gedanken über die Route, die Verhältnisse im Gebirge und einen realistischen Zeitplan für die Tour machen. Sofern dies nicht der Reiseveranstalter für Sie tut, sollten Sie genaue Informationen über die Reisedauer, den Weg (Weglänge, -beschaffenheit, Höhendifferenzen, etc.), das Wetter, die Umgebung, die körperlichen Anforderungen und die medizinische Betreuung vor Ort sowie während der Tour einholen. Prüfen Sie auch, ob es in der Gegend möglich ist, das Handy zu benutzen. Handys mit GPS-Ortung sind von Vorteil.

Fit für das Bergwandern

Sie sollten rechtzeitig vor Ihrer Bergwanderung ein Fitnessprogramm zur Steigerung Ihrer Kondition machen. Neben einem Ausdauertraining sollten Sie auch die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur trainieren, um einer Sturzgefahr vorzubeugen.

Die richtige Ausrüstung

Je nach Art der Tour benötigen Sie eine passende Ausrüstung. Informieren Sie sich bei Ihrem Reiseveranstalter oder in speziellen Bergsportgeschäften. Achten Sie beim Zusammenstellen der Ausrüstung auf folgende Punkte:
  • Passende Kleidung: Die Kleidung sollte sowohl für hohe als auch niedrige Temperaturen geeignet sein. Beim Bergwandern können starke Temperaturdifferenzen auftreten.
  • Passende Schuhe: Je nach Schwierigkeitsgrad benötigen Sie entweder einfache Wanderschuhe oder auch mal speziellere Bergsteigerstiefel für das Bergwandern. Lassen Sie sich hier in einem Fachgeschäft beraten.
  • Zusatzausrüstung: Manche Bergtouren erfordern Seile, Sicherungshaken und Helm.
  • Reiseapotheke: Sie sollten beim Zusammenstellen Ihrer Reiseapotheke an eventuelle Notfälle in abgelegenen Regionen denken.




Medikamente wirken in großer Höhe anders
Sollten Sie während des Bergwanderns irgendwelche Medikamente einnehmen müssen, so denken Sie daran, dass die Höhe zu unerwarteten Nebenwirkungen führen kann. Fragen Sie deshalb vor dem Bergwandern Ihren Arzt.

Wann Sie nicht Bergwandern sollten

Personen mit gesundheitlicher Vorbelastung sollten auf das Bergwandern verzichten:
  • Frauen mit Risikoschwangerschaft
  • Personen mit schweren körperlichen Beschwerden und chronischen Erkrankungen, zum Beispiel Herzinsuffizienz.
  • Personen mit akuten Erkrankungen
Bei Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Asthma können Sie in Absprache mit Ihrem Arzt eine Bergwanderung machen. Wichtig ist, dass Sie verantwortungsbewusst ihre körperliche Leistungsfähigkeit einschätzen und entsprechend handeln.

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